© Kuratorium “Rettet Meißen - Jetzt” e.V.

Bildergalerie

Die Bildergalerie wird in Zukunft erweitert. Das Kopieren der Bilder ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Kuratorium "Rettet Meißen-Jetzt" e.V. gestattet. en   an   diesen   beiden   Gebäuden   bewältigen   zu   können,   sind   wir   auf   ein   kontinuierliches   Spendenaufkommen   angewiesen.   Jeder noch so kleine Betrag unterstützt unsere Arbeit! Fellbachs   Oberbürgermeister   Palm   zum   Jubiläum   des   Kuratoriums   „Rettet   Meißen   –   Jetzt“:      „Wer   seine   Stadt   rettet,   rettet   mehr als Steine!“ Die   Städtepartnerschaft   mit   Meißen   sei   auch   für   junge   Leute   seiner   Stadt   eine   Chance,   Geschichte   zu   erleben,   sagte   Fellbachs Oberbürgermeister Christoph Palm    am   8.   November   in   der   Evangelischen Akademie.   Dort   fand   an   jenem   Sonntag   ein   Kolloquium   des   Kuratoriums   „Rettet   Meißen   jetzt“   e.   V.   statt,   und   der   Repräsentant   der   Partnerstadt   ließ   es   sich   nehmen,   daran   persönlich   teilzunehmen.   Denn   Friedrich Wilhelm   Kiel,   sein   Vorgänger   im   Amt   des   Oberbürgermeisters,   gehörte   im   Dezember   1989   neben   Prof.   Herrmann   Rühle   (+), Manfred   von   Ardenne   (+),   Peter   Schreier   und   Meißner   Bürgern   zu   den   Gründern   des   Vereins.   Der   habe   sich   seither   um   die Erhaltung   und   Sanierung   von   Meißens   historischer   Altstadt   vielfach   verdient   gemacht,   aber   die   Partnerschaft   der   beiden   Städte sei   älter   als   der   Mauerfall,   betonte   Palm. Anfang   der   1990-er   Jahre   konnten   in   Fellbach   bei   einem   einzigen   Benefizkonzert   Peter Schreiers    über    100.000    DM    aufgebracht    werden.    Insgesamt    hat    das    Kuratorium    in    den    20    Jahren    seines    Wirkens restauratorische und Baul eistungen   von   über   5   Mio.   Euro   aktiviert.   Es   sei   ihm   immer   ein   Bedürfnis   gewesen,   sagte   Palm,   nahtlos   an   Kiels   Wirken anzuknüpfen.   So   weilte   er Anfang   November   zum   wiederholten   Mal   in   diesem   Jahr   an   der   Elbe,   diesmal   eben   mit   Jugendlichen aus   Fellbach.   Meißen   sei   für   sie   eine   besondere   Stadt,   erklärte   er   dazu   den   zum   Teil   von   weither   angereisten   Teilnehmern   des Kolloquiums,   und   er   war   sich   mit   ihnen   einig,   als   er   betonte:   „Wer   seine   Stadt   rettet,   rettet   mehr   als   Steine!“   –   In   den   Beiträgen der   11   Rednern   des   Tages,   unter   ihnen   der   Vorsitzende   des   Kuratoriums   Dr.   Hannes   Walter,   die   Meißner Architektin Antje   Hainz, der   Radebeuler   Statikexperte   Prof.   Dr.   Wolfram   Jäger   und   Sachsens   langjähriger   Chefdenkmalpfleger   Prof.   Dr.   Gerhard   Glaser, wurde   deutlich,   dass   es   neben   Baufortschritt   und   Sanierungseffekten   vor   allem   auch   um   eine   sachgerechte   Nutzung   historischer Gebäude   geht.   Neue   Einblicke   in   Zusammenhänge   unseres   historischen   Gewordenseins   spielen   dabei   eine   besondere   Rolle. Das   Kuratorium   konnte   anlässlich   seines   20-jährigen   Jubiläums   auch   auf   diesem   Sektor   beachtliche   Ergebnisse   vorweisen.   Für Oberbürgermeister   Palm   gehört   dergleichen   zum   Schwerpunkt   der   Partnerschaftsarbeit.   Kultur   sei   in   Fellbach   keine   freiwillige Aufgabe,   sagte   er,   denn   sie   dürfe   nicht   zum   Spielball   von   Beliebigkeit   verkommen.   Und   weil   man   auch   über   den   eigenen Tellerrand   schaue,   konnte   er   berichten,   dass   seine   Kommune   als   einzige   unter   den   Städten   Baden-Württembergs   in   diesem   Jahr eine   eigene   Veranstaltungsreihe   zu   den   Ereignissen   um   den   Fall   des   Eisernen   Vorhangs   und   die   deutsche   Wiedervereinigung aufgelegt    habe.    Es    gehe    eben    um    mehr    als    Steine.    In    diesem    Sinn    versicherte    er    dem    Kuratorium,    dass    Fellbach    die Partnerstadt   Meißen   auch   künftig   unterstützen   werde. Als   äußeres   Zeichen   überreichte   er   Dr.   Hannes   Walter   einen   Scheck   über 5.000   Euro,   der   für   die   Summe,   insbesondere   aber   für   Palms   warmherzige   Wortn,   bereite   es   ihm   ein   wahres   Wohlgefühl,   wenn er   vom   Burgberg   auf   die   sanierte   Dachlandschaft   der   historischen Altstadt   herabschaue. An   ihren   beklagenswerten   Zustand   vor zwanzig   Jahren   könne   er   sich   gut   erinnern,   und   sich   dafür   einzusetzen,   ihrem   Niedergang   und   Verfall   ein   Ende   zu   setzen, gehörte seinerzeit zu den Motiven zur Gründung des Vereins. Eine Erfahrung von geschichtlicher Dimen sion, wie wir heute wissen.
Kuratorium “Rettet Meißen - Jetzt” e.V.
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